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Aufkommende Fragen im Zusammenhang mit Andrej Haufe

Aufkommende Fragen im Zusammenhang mit Andrej Haufe

Liebe Leserinnen und Leser,

aus der mitteldeutschen Zeitung und nicht etwa im Kreistag habe ich von den Vorwürfen gegen den Bürgermeister von Schkopau Andrej Haufe erfahren, der gleichzeitig Mitglied des CDU Kreisvorstandes im Saalekreis ist. Den Artikel finden Sie hier:  https://www.mz-web.de/saalekreis/untreue-verdacht-schkopaus-buergermeister-und-gemeinderaete-angezeigt-31365660

Daraus geht hervor, dass erneut aufgrund einer Strafanzeige einer namentlich nicht genannten Privatperson Ermittlungen gegen einen Bürgermeister unserer Region eingeleitet worden sind und das schon im Jahr 2016. Es geht wohl um 192.000 €. In dieser Größenordnung soll zu Gunsten einer privaten Firma auf Gewerbesteuern „verzichtet“ worden sein.

Wie kann das sein? Wieso schweigt sich Herr Haufe aus, wenn er tatsächlich glaubt alles richtig gemacht zu haben? Wie kann es sein, dass die Kommunalaufsicht des Kreises auch in diesem Falle nicht eingeschritten ist?

Erneut ist es ein Bürgermeister, der gleichzeitig Mitglied des Kreistages ist, bei dem so etwas geschieht. Schon seit längerem bemängelte ich diese Konstellation, denn der Kreistag soll einerseits den Landrat kontrollieren, seine Mitglieder sind dann, wenn sie gleichzeitig Bürgermeister einer kreisangehörigen Kommune sind, gleichzeitig aber vom Landrat abhängig, dem zum Beispiel die untere Kommunalaufsicht untersteht. Die Beispiele von Landsberg, Teutschenthal und jetzt Schkopau zeigen eindrucksvoll, dass die wechselseitige Kontrolle auf diese Weise nicht funktioniert. Warum wird den Bürgermeistern nach wie vor gestattet, Mitglied des Kreistages zu sein, während Landräte – ebenfalls aufgrund der wechselseitigen Abhängigkeiten – nicht Mitglied des Landtags sein dürfen?

Leider bekommen wir auf diese Fragen meist keine Antworten.

 

– Alfons Josef Wolff –

Stadtverbandsvorsitzender

FOTO: (C) Thomas Klauer  / pixelio.de

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