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Bekenntnis zur Gründung des Landesverbandes Konservativer Kreis der CDU

 

Die Gründung eines Landesverbandes „Konservativer Kreis in der CDU Sachsen-Anhalt“ nimmt Konturen an. Dies ergab das Sondierungstreffen in Sandersdorf-Brehna, zu dem der CDU-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld sowie CDU-Vorstände aus Halle und dem Saalkreis am 10.03. geladen hatten. Auch der MDR berichtete.

 

Zu dem Treffen waren 65 Mitglieder der CDU aus Halle, dem Harz, aus Magdeburg, der Magdeburger Börde, der Altmark, aus Anhalt-Dessau-Wittenberg, dem Saale- und dem Burgenlandkreis sowie der Generalsekretär und Europaabgeordnete der CDU Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, erschienen, die sich mit großer Mehrheit für die Institutionalisierung des Konservativen Kreises innerhalb der CDU aussprachen. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld war Anfang 2015 einer der bundesweit ersten Konservativen Kreise in der CDU gegründet worden.

Deren Vorsitzender Ingo Gondro war zuversichtlich, die Landesvereinigung noch vor der Sommerpause zu gründen. Viele der Anwesenden zeigten sich an der Mitarbeit interessiert. Trotz der Warnung des CDU-Landesgeneralsekretärs Schulze, dass die Konstitutionalisierung des Konservativen Kreises als gleichberechtigte Vereinigung innerhalb der CDU einer Satzungsänderung mit Zweidrittelmehrheit bedürfe, die schwer zu erzielen sei, sprach sich die Mehrheit der Redner für eine Satzungsänderung aus. Tenor: Der Konservative Kreis sei das konservative Gewissen der CDU und müsse ein Sprachrohr der konservativen, zu bewahrenden Werte werden. Der Vorsitzende der CDU Landsberg, Alfons-Josef Wolff, sagte unter Beifall:

„Wir wollen gestalten statt spalten. Die konservativen Werte innerhalb der CDU müssen wieder erkennbar werden und gehören in den Wettbewerb der Politik.“

Viele der Anwesenden sahen in der aktuellen Regierungskoalition und vor allem im grün regierten Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt den schleichenden Verlust des inneren Kompasses. Indem das Regieren um jeden Preis den Vorrang vor den unverfälschten Grundwerten und konservativen Grundüberzeugungen der CDU habe,  verwässere die CDU ihr Profil und bereite einer sog. Alternative das Feld, in der viele Wähler und Mitglieder ihre neue Heimat fänden. Ansinnen des Konservativen Kreises sei es, den Konservativen eine Stimme zu geben statt sich abzuspalten.

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