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Die Treppe Von Landsberg

Die Treppe von Landsberg – eine teure Fehlentscheidung

Die politische Führung von Landsberg rund um Bürgermeister Olaf Heinrich hat sich selbst ein Denkmal gesetzt. Es ist zu besichtigen am Hortgebäude in Hohenthurm. Auch die Mitteldeutsche Zeitung berichtete bereits.Die Brücke von Landsberg 2

Dem genauen Beobachter der Bilder wird auffallen, dass die dort erkennbare Treppe kurz vor der Wand endet. Es besteht kein Durchbruch durch die Wand, die Treppe ist also nicht benutzbar! Die Brücke von Landsberg 3

Andererseits sind die oberen Etagen des Gebäudes gesperrt. Warum? Es fehlt eine Brandschutztreppe! Die dort an sich tagsüber untergebrachten Kinder werden seit November 2014 provisorisch in der gegenüberliegenden Schule betreut. Eine „durchaus übliche“ Doppelbenutzung nennt das der stellvertretende Bürgermeister und Verwaltungsleiter Christian Hoppe.

In diesem Zustand befindet sich das Gebäude nun schon seit April 2014, also seit über einem Jahr. Was war geschehen?

  • Nachdem die Stadt Landsberg im Juni 2012 Antrag auf Genehmigung zum Betrieb eines Horts an dieser Stelle gestellt hatte, fand im August 2012 eine Brandschutzschau am Objekt statt, an der auch die Herren Hoppe und Sperling von der Stadt Landsberg beteiligt waren. Dabei wurde vermerkt, dass „augenscheinlich keine Mängel“ festzustellen waren. Dies obwohl die gesetzliche Notwendigkeit für einen zweiten, unabhängigen Fluchtweg bereits seit vielen Jahren bestand.
  • Obwohl in den Akten vermerkt war, dass die Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Bauordnungsamtes und des Brandschutzamtes bei Antragstellung fehlten, wurde am 18.19.2012 vom Saalekreis eine entsprechende Genehmigung erteilt.
  • Als das Fehlen eines unabhängigen Fluchtweges bemerkt wurde, erhielt das Architektur-Büro Sparfeld aus Halle einen entsprechenden Auftrag und plante die Errichtung einer Fluchttreppe: links vom Haupteingang des Gebäudes.
  • Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde dieser Plan verwaltungsintern und gegen den Rat des Planungsbüros maßgeblich durch die Herren Heinrich und Sperling, sowie Frau Anspach einfach geändert. Die Treppe sollte nun an der westlichen Stirnseite des Gebäudes errichtet werden.
  • Im April 2014 wurde die Treppe an dem geänderten Ort aufgestellt, es erfolgen aber keine Wanddurchbrüche. Sie steht also unbenutzbar da. Auf der anderen Seite der Wand, durch die eigentlich Fluchttüren verlaufen sollten, befinden sich leider die Toiletten.
  • Im Oktober 2014 wurde dann aufgrund Elternbeschwerden (!) vom Kreis gefordert, dass die Stadt die erste und zweite Etage des Horts zu räumen und vorläufig nicht mehr zu verwenden habe. Die oberen Etagen wurden evakuiert.

Im November 2014 fragte das CDU Stadtratsmitglied Herr Wolff zuständige die Behörde am Saalekreis per Email, ob bei Erteilung der Genehmigung der Kindertagesstätte die Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Bauordnungsamtes und des Brandschutzamtes vorlagen. Eine Antwort erhielt er nicht.

Anfang 2015 fragte Herr Wolff beim Bürgermeister nach, wie der Planungsverlauf bzgl. der Treppe gewesen ist. Auch hierauf erhielt Herr Wolff keine Antwort.

Die durch die eigenmächtige Umplanung des Standorts der Treppe nun noch anfallenden Kosten werden auf eine viertel Million Euro geschätzt. Selbstverständlich zahlt die Zeche für diesen Akt der Unfähigkeit erneut der Bürger. Die Gründe für dieses völlig unverständliche Handeln des angezählten Bürgermeisters Heinrich sind nicht erkennbar. Ging es ihm um die „Ästhetik des Gebäudes“ oder um die dadurch erforderlich werdende weitere Auftragsvergabe an befreundete Unternehmer?

Zu Zeiten als die Rücktrittsforderungen an Herrn Heinrich immer lauter werden, ist das selbst errichtete Denkmal „Die Treppe von Landsberg“ ein weiterer Mosaikstein, der in das Gesamtbild fragwürdiger Entscheidungen und verzögerter Problemlösungen passt.

Ein Video der Treppe von Landsberg finden Sie auf unserem YouTube Kanal.

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