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Ein Porträt in der MZ zeigt, warum dieser CDU Kreisvorstand Herrn Wolff so fürchtet

Ein Porträt in der MZ zeigt, warum dieser CDU Kreisvorstand Herrn Wolff so fürchtet

Am 11.01.2018 veröffentlichte die Mitteldeutsche Zeitung MZ ein Porträt unseres Stadtverbandsvorsitzenden Alfons-Josef Wolff. Daraus geht hervor, warum der amtierende CDU Kreisvorstand ihn so sehr fürchtet, dass er ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn vom Zaun bricht.

Der Artikel, den Sie hier abrufen können, stellt deutlich dar, in welchen Fällen Herr Wolff gemeinsam mit anderen aufrechten Mitstreitern in der Vergangenheit Misstände aufgezeigt hat, die letztlich von den entsprechenden Kontrollgremien bestätigt wurden:

Der Landwirt, der heute das frühere Gut der Grafen von Wuthenau bewirtschaftet, nennt die christlichen Werte, die sich auch im Grundgesetz widerspiegeln, und Prinzipien wie Redlichkeit, Ehrlichkeit, Rechtsstaatlichkeit. Ob er diese angesichts der anhaltenden Kritik an vermeintlichen Missständen im eigenen Kreisverband verletzt sieht? „Sagen wir mal so, ich sehe die Kerninhalte der CDU im Saalekreis nicht ausreichend gelebt“, erklärt Wolff.

Seit Jahren nimmt Wolff kein Blatt vor den Mund. Das, was ihn stört, prangert er öffentlich an. Gegenwind nimmt er dabei von Anfang an in Kauf. „Man kann nicht Everybody’s Darling sein, wenn man bei kontroversen Themen eine eindeutige Haltung hat“, sagt er und verschränkt trotzig die Arme vor der Brust.

Wolff ist in den 90ern erst wenige Jahre in Hohenthurm zu Hause, als ihm in seinem Umfeld die ersten politischen Verfehlungen auffallen, die sich am Ende zu einer der größten Korruptionsaffären Sachsen-Anhalts entwickeln. Darin verstrickt war vor allem der damalige Hohenthurmer Bürgermeister Bernd Seifert (FDP), der später wegen Untreue und Bestechlichkeit zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Wolff will die Kontrollbehörden beim Kreis damals auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen haben, passiert sei jedoch lange nichts, sagt er.

Auch im Fall des einstigen Landsberger Bürgermeisters und ehemaligen CDU-Mitglieds Olaf Heinrich prangerte Wolff immer wieder Missstände an. Im Kern ging es dabei um Vorgänge und zweifelhafte Finanzströme in einer städtischen Energiegesellschaft. Folge: Das Landesverwaltungsamt schritt ein, enthob Heinrich und dessen Stellvertreter ihrer Posten. Derzeit werden die Landsberger Bürgermeister-Geschäfte von einem Beauftragten des Saalekreises geführt. Heinrich drohen derweil Prozesse wegen einer Disziplinarklage sowie wegen Untreue.

Wolff hat inzwischen ein zentrales Problem ausgemacht: Bürgermeister, die wie der FDP-Politiker Seifert damals gleichzeitig auch im Kreistag sitzen. „Sie sind zuverlässige Mehrheitsbeschaffer, vor allem weil die Genehmigung ihres Haushalts vom Kreis abhängt“, behauptet Wolff. „In anderen Bundesländern ist eine solche Konstellation genau deshalb nicht möglich. Und in Sachsen-Anhalt dürfen Landräte aus den gleichen Gründen nicht Mitglied des Landtags sein.“ Wolff stört sich an solchen Verflechtungen, weil sie seinen Grundsatz von „Wahrheit und Klarheit“ ganz schnell unterlaufen können.

So zeigte er sich auch um das späte Bekanntwerden der Finanzaffäre um den Querfurter Bürgermeister Peter Kunert (FDP) verwundert. Und auch vor Landrat Frank Bannert (CDU) machte er mit Kritik nicht Halt. Weil der sich eine Party zum 60. Geburtstag teils vom Kreis finanzieren ließ, warf er ihm Unredlichkeit vor. Das Fass zum Überlaufen brachte jedoch eine Anzeige gegen Mitglieder des CDU-Kreisvorstands im Jahr 2017, weil diese nicht gezahlte Mitglieds- und Sonderbeiträge nicht mit vollem Elan eintreiben würden.

– Quelle: https://www.mz-web.de/29466492 ©2018

Eins machte Herr Wolff auch gegenüber der MZ klar, nämlich dass seine politische Heimat die CDU ist, weil die von dieser Partei klassisch verkörperten Werte seiner eigenen Auffassung entsprechen. Deshalb wird er nicht aufgeben und weiterhin laut die Wahrheit sagen.

Unser Stadtverband erwartet diese Aufklärungsarbeit von seinem Vorsitzenden, bestärkt ihn in seiner Haltung und gibt ihm gemeinsam mit anderen Personen, Gruppierungen und Bürgern Rückhalt in dieser Krisensituation.

Warum der CDU Kreisvorstand also vor ihm Angst hat und ihn entsorgen möchte? Weil Herr Wolff auch dieses mal wieder nur die Wahrheit sagt und dafür ausgeschlossen werden soll.

 

Ihre CDU Landsberg

Georg Scheuerle

amtierender Stadtverbandsvorsitzender

 

 

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