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Kritik An Wunschinski

Nach KITA – Streit: Bürgermeister Wunschinski weiter in der Kritik

Die Wellen schlagen hoch in Teutschenthal. Wir hatten bereits darüber berichtet (den Artikel finden Sie hier) und mit einem Leserbrief kommentiert, was sich in der KITA „kleine Riesen“ abgespielt hat. Die Eltern zweier Kinder hatten sich berechtigterweise darüber beschwert, dass seitens der KITA Kinder unter Missachtung der Vorschriften ohne Kindersitze im Straßenverkehr transportiert wurden.

Die normale Reaktion seitens der Leitung wäre wohl gewesen, sich in aller Deutlichkeit zu entschuldigen und sicher zu stellen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Es war zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Damit wäre die Angelegenheit normalerweise beigelegt gewesen. Nicht so in diesem Fall: Die nachvollziehbare Beschwerde der Eltern führte in Teutschental letztlich dazu, dass Bürgermeister Ralf Wunschinski gegenüber den beiden betroffenen Familien eine Kündigung des KITA Platzes aussprach.

RTL berichtete über die Rauswurf - Entscheidung von Ralf Wunschinski

RTL berichtete über die Rauswurf – Entscheidung von Ralf Wunschinski

 

Wie der Fernsehsender RTL (den Bericht können Sie hier ab Minute 4:03 abrufen) berichtete und auch in der MZ nachzulesen ist, zogen die Eltern im Interesse ihrer Kinder vor Gericht und waren erfolgreich. Nachdem das Gericht in mündlicher Verhandlung klar machte, dass ein Fehlverhalten des Bürgermeisters vorlag, zog dieser die Kündigung nun zurück. Im Online – Auftritt der Mitteldeutschen Zeitung hagelte es seitens der Leser Kritik an Bürgermeister Wunschinski und seinem Verhalten.

An dieser Stelle möchte sich auch die CDU Landsberg deutlich von den Entscheidungen des dortigen Bürgermeisters distanzieren. Auch wenn Herr Wunschinski CDU Mitglied und ehemaliger Landtagsabgeordneter ist, halten wir es weiterhin so, dass Fehlverhalten nicht nur bei den Anderen, sondern auch in den eigenen Reihen erkannt und angesprochen werden muss. Die Demokratie und die Werte unserer Partei hätten es erfordert, auf Aufklärung und Problembeseitigung anstatt auf Vertuschung und Machtmissbrauch zu setzen. Berechtigte Kritik an der Führung ist wichtig und legitim.

 

Für Transparenz und Bürgernähe.

Ihre CDU Landsberg

FOTO: (C) Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

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