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Landsberg Hohenthurm

Offener Brief an die Stadträte Landsberg zum Naphtalin in der Grundschule

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat,

 

mit Email der Frau Worm vom 08.05.2015 hat eine große Anzahl von Personen eine Zusammenstellung von Schriftstücken zum Thema Naphtalinbelastung der Grundschule Landsberg erhalten. Auf Grundlage dieser feststehenden Fakten lässt sich folgendes festhalten:

 

Im Dezember 2012, also vor nun etwa 2 ½ Jahren, erhielt die Stadt Landsberg, dort Herr Sperling, ein Gutachten der Unfallkasse Sachsen – Anhalt. Darin wurde unmissverständlich festgehalten, dass zum Schutz der Gesundheit der Kinder und Beschäftigten der Fußbodenbelag samt Untergrund zu erneuern sei. Der Stadt wurde aufgegeben, bis zum 31.03.2013 mitzuteilen, welche Maßnahmen „eingeleitet wurden“. Die Unfallkasse ging also davon aus, dass sofort Maßnahmen einzuleiten waren. Über diese Maßnahmen sollte die Stadt innerhalb von drei Wochen berichten.

 

Mit Schreiben vom 25.02.2013, also vor deutlich mehr als zwei Jahren, teilte Herr Hoppe im Namen der Stadt Landsberg der Unfallkasse wörtlich mit, dass „die geforderten Maßnahmen innerhalb des Jahres 2013 durchgeführt werden“.

 

Als Anfang 2015 immer noch keine Sanierungsmaßnahme begonnen hatte, verfügte die Unfallkasse Sachsen-Anhalt bekanntlich mit Schreiben vom 06.02.2015, dass bestimmte Räume bis zum Abschluss der Sanierung nicht mehr genutzt werden dürfen. Gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung sagte ein Sprecher der Unfallkasse, dass die Unfallkasse davon ausgegangen war, dass die Fußbodenbeläge längst erneuert worden seien. Tatsächlich war nichts geschehen.

 

Zwischen 2012 und Anfang 2015 unterließ die Stadt also die geforderte Sanierung der Böden und lies die Unfallkasse in dem Glauben, die Maßnahme durchgeführt zu haben. In dieser Zeit wurde eine schädlich Belastung der Atemluft ignoriert und die Gesundheit von Kindern und Beschäftigten gefährdet, die teilweise über den Geruch und teilweise über Kopfschmerzen klagten. Herr Heinrich und nicht zuletzt auch Herr Kliche spielten die bestehende Gefahr herab.

 

Herr Heinrich und sein Stellvertreter Herr Hoppe haben einmal mehr ihre Unfähigkeit gezeigt, den Anforderungen ihres Amtes gerecht zu werden. Wann zieht der Bürgermeister endlich die einzig logische Konsequenz aus diesen Vorfällen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Alfons-Josef Wolff
Stadtrat

 

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