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Die Treppe Von Landsberg

Offener Brief an Frau Anspach – zur Bauauschussitzung vom 14.7.2015

Sehr geehrte Frau Anspach,

 

wie Sie wissen, haben Sie ebenso wie ich an der Sitzung des Bauausschusses vom 14.07.2105 teilgenommen. Nachdem die Rede auf die Fluchttreppe am Hort in Hohenthurm, die zwischenzeitlich als „die Treppe von Landsberg“ bekannt geworden ist kam, wurden wir von der Sitzungsleitung darauf hingewiesen, dass dieses Thema nicht Gegenstand der Tagesordnung war. Ihnen wurde die Gelegenheit eingeräumt, sich – auf Ihren Wunsch hin – in der übernächsten Sitzung des Bauausschusses zu diesem Thema zu äußern.

 

Für alle Beteiligten erschreckend war, dass Sie in Ihrer Funktion als Protokollführerin diesen Vorgang völlig falsch darstellten und nicht nur behaupteten, ich hätte Sie zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert, sondern auch den Sachverhalt derart falsch protokollierten, als hätte ich Sie in diesem Zusammenhang der Lüge bezichtigt. Mit der pflichtgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben eines Protokollführers hat dies nichts zu tun. Ein solches Verhalten ist inaktzeptabel. In der Sitzung des Bauausschusses vom 18.08.2015 wurde Ihre Fassung des Protokolls in diesem Punkt erörtert und keines der anwesenden Ausschussmitglieder konnte Ihre falsche Darstellung bestätigen. Das Protokoll wurde fraktionsübergreifend korrigiert.

 

Noch vor dieser Protokollkorrektur leiteten Sie das vom Ausschuss noch unbestätigte und inhaltlich falsche Protokoll dem Bürgermeister der Stadt Landsberg Olaf Heinrich zu, der Ihre falschen Darstellungen zum Anlass nahm, die Sitzungsleitung zu rügen, weil sie mich nicht zur „Ordnung gerufen“ oder „von der Sitzung ausgeschlossen“ habe. Dabei handelt es sich um einen weiteren ungeheuerlichen Vorgang, da Sie mit Ihrer falschen Sachverhaltsdarstellung derartige Schritte in die Wege geleitet haben. Auch Herrn Bürgermeister Heinrich ist anzulasten, dass er das unbestätigte Protokoll zum Anlass für eine solche Maßnahme genommen hat. Hätte er die Protokollbestätigung abgewartet, hätte sich Ihre falsche Sachverhaltsdarstellung herausgestellt und die Sache hätte sich erledigt.

 

Sehr geehrte Frau Anspach, nach meiner persönlichen Meinung haben Sie Ihre jetzige Funktion in der Verwaltung ohne die dazu wünschenswerte Qualifikation erlangt. Dies mag mit einer persönlichen Nähe zu Herrn Heinrich zusammen hängen.

 

In diversen Angelegenheiten, wie z. B. „Treppe von Landsberg“, Naphtalinbelastung in der Schule, Schadstoffbelastung in Verwaltungsräumlichkeiten, Entwässerung einer Arztpraxis in Oppin, Baumängel an Kindergarten in Reussen (um nur einige zu nennen) hat sich diese fehlende Qualifikation aus meiner Sicht bereits manifestiert.

 

Dass Sie nun auch noch Ihre Funktion als Protokollführer missbrauchen und dass Ihnen Herr Heinrich aufgrund falscher Darstellungen im Protokoll „ zur Seite springt“, lässt tief blicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alfons-Josef Wolff

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