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Reaktionen auf unseren offenen Brief an den Ministerpräsidenten

Unser offener Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff hat von seiner Veröffentlichung in der vergangenen Woche bis heute erhebliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Man kann zusammenfassen, dass die Hauptreaktionen zweigeteilt waren.

Ein erheblicher Teil der Leser – nicht aber Herr Dr. Haseloff selbst – hat den Brief leider dahingehend falsch verstanden, dass wir uns für eine Koalition mit der sog. Alternative für Deutschland (AfD) ausgesprochen hätte. Dass dies nicht der Fall ist, wird bei aufmerksamer Lektüre des Briefes klar und wurde von uns sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in persönlichen Gesprächen und gegenüber den Medien immer wieder deutlich gemacht. Natürlich gab es auch viele Anmerkungen zur Machbarkeit der Alternativen zur „Kenia Koalition“, insbesondere Neuwahlen und Minderheitsregierung.

Der andere, überwiegende Teil der Resonanz besteht in Anerkennung und Zustimmung zu unserer Position, dass die Grundwerte christlich demokratischer Politik nicht zugunsten des Machterhalts aufgegeben werden dürfen. Hier einige Zitate:

Melanie R.

Sehr geehrter Herr Wolff,

vielen vielen Dank für Ihre Positionierung gegen diese angebliche „Vernunftehe“.
Denn ich kann mir nur schwerlich vorstellen, von einem „Ehepartner“ (mit-)regiert zu werden,
der für alles steht, was ich seit Jahren vor mir und meiner Familie fernzuhalten versuche.
Sollte dieser Albtraum Realität werden, wird mein Kreuz bei der BTW 2017 mit 100%-iger Sicherheit nicht auf Seiten der CDU zu finden sein.

Mit freundlichen Grüßen

Melanie R.

 

Otto Sander

Liebe Parteifreunde,
wer mit offenen Augen durch die Welt läuft, kann den Landsbergern nur beipflichten. Der Wähler will keine links-grüne Politik. Er will eine Politik rechts der Mitte. Ob die AfD als Koalitionspartner taugt, mag ich im Moment nicht zu beurteilen. Das Wahlprogramm und auch der Entwurf des Parteiprogramms ähneln doch mehr dem unsrigen (wenn auch aus dem Jahr 2002), denn dem der SPD oder gar der Grünen.Wer die AfD verhindern will darf sich nicht noch weiter links orientieren, sondern muss wieder den Platz einnehmen, den er verlassen hat. Die AfD füllt diese Lücke.
Im Ergebnis bin ich da bei Melanie R. Die angestrebte Koalition ist widerlicher als Neuwahlen! Und ich denke ernsthaft darüber nach, die CDU zu verlassen. Kreuze gibt es dann auch nicht mehr.
Und an Herrn Schaudig: Es haben auch knapp 70 % keine CDU gewählt. Immer wie man es sieht.

O. Sander

Auch die Medien oder andere Webseiten berichteten und befassten sich mit unserem Beitrag, z.B.

Die jeweiligen Beiträge sind über die Links abrufbar.

Auch die kritische Diskussion auf unserer Facebook Seite befürworten wir ausdrücklich, solange sie sachlich bleibt und die Autoren keine „Kunstnamen“ verwenden. Besonders wertvoll war für uns der große Zuspruch, den wir in Telefonaten und  persönlichen Gesprächen mit unseren Wählern, Parteifreunden und anderen Bürgern erhalten haben. An dieser Stelle möchten wir uns für diese Stärkung unserer Position nochmals ausdrücklich bedanken. Dies bekräftigt uns in dem Entschluss auch zukünftig den Willen unserer Wähler auch dann klar auszusprechen, wenn dies Einigen als „unbequem“ erscheinen mag.

 

Für Transparenz und Bürgernähe

 

Ihre CDU-Landsberg

 

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