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Trickserei im Landratsamt des Saalekreises beim Thema Müll ?!

Unter der Überschrift „Trickst das Landsratsamt im Müll-Streit?“ greift die Mitteldeutsche Zeitung am 01.07.2015 das Thema der zukünftigen Müllentsorgung im Saalekreis auf. Auch wir hatten bereits mehrfach berichtet und die Bürger zur aktiven Unterstützung in einer Angelegenheit aufgefordert, die jeden Haushalt im Saalekreis betrifft.

Die Sorgen der Zeitung bezüglich fehlerhafter Aussagen im Landratsamt sind berechtigt. Die MZ zitiert die Sprecherin des Amtes mit der Behauptung, im Zusammenhang mit der MEG sei nicht vom Tarif des öffentlichen Dienstes (TVöD) gesprochen worden. Tatsächlich wurde im Rahmen einer öffentlichen Sitzung von zwei zuständigen Ausschüssen des Kreistages die Aussage protokolliert, die vorgelegten Zahlen basierten u.a. auf „Lohnkosten nach TVöD“. Dieses Protokoll sollte auch Herrn Handschak als Teilnehmer an der Sitzung bekannt sein.

Die Vermutung, dass hier die vom Kreis favorisierte, nach unserer Auffassung aber für den Bürger zu teure Variante „schön gerechnet“ werden soll, wird also mit nachvollziehbaren Argumenten bereits in den Medien diskutiert. Unterschiedliche Aussagen zu den berechneten Kostenpositionen und andere Kritikpunkte an einer fehlerhaften Information der Kreistagsabgeordneten (Analyse-Gutachten-Organisations-und-Rechtsformen) lassen die Rufe nach einer Verschiebung der Entscheidung über eine Auftragsvergabe immer lauter werden.

Es sind keine vernünftigen Argumente dafür erkennbar, warum eine solche Entscheidung nicht erst nach solider Ermittlung der Kosten und der Alternativen getroffen werden sollte. Warum ist das Landratsamt an einer übereilten Entscheidung interessiert?

Ihre CDU Landsberg

Foto: (C) Gila Hanssen  / pixelio.de

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. F. Weidt

    Ich vermute, einigen der gewählten Würdenträger kommt dann auch die Einrichtung eines Aufsichtrates für die kommunale Müllentsorgung entgegen. Da gibt es einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und mindestens 7 Mitglieder und natürlich eine monatliche Aufwandsentschädigung. Wer weiß, vielleicht hat unser Landrat auch schon insgeheim Personen dafür gesetzt? Ja es geht um den Geldbeutel, aber nicht erstrangig um den der Bürger. Honi soit qui mal y pense – ein Schelm wer böses dabei denkt.

    MfG

    F. Weidt (Bürger des Saaalekreises)

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