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Überlegungen zu Personalfragen bei den kommenden Kreistagswahlen

Überlegungen zu Personalfragen bei den kommenden Kreistagswahlen

Unser erklärtes Ziel ist es und das Ziel aller aktiven CDU Mitglieder muss es sein, wieder Wahlen zu gewinnen. Wir glauben aber, dass es dazu einiger grundlegender Weichenstellungen bedarf, die noch nicht alle in der notwendigen Weise eingeleitet wurden. So glauben wir nicht, dass das bisherige „Spitzenpersonal“ auf Kreisebene, das in den Medien und auch außerhalb der Öffentlichkeit zum Teil durch satzungswidrige, zum Teil aber auch einfach grob rechtswidrige Handlungen und Aussagen aufgefallen ist, das Fundament bilden kann und sollte, auf das der Neuanfang gegründet wird. Wir bezweifeln nicht nur die Funktionsfähigkeit, sondern auch die öffentliche Akzeptanz unserer Partei, wenn wir die Schlüsselpositionen unserer Partei im Saalekreis nicht mit redlichen, verlässlichen und unbescholtenen Personen besetzen. Die Herren Wunschinski, Haufe, Bommersbach, Hayn, Runkel und Bühligen, mit denen dies derzeit offenbar wohl geplant ist, sind dazu aber vollkommen ungeeignet.

Natürlich muss es ein Ende haben, dass den Redlichen in unserer Partei Unruhestiftung vorgeworfen wird. Leider haben sich davon viele verlässliche, aufrechte Mitglieder abschrecken lassen und sind aus der Partei ausgetreten oder in andere Verbände gewechselt. Das kann doch nicht unser Anspruch sein.

Der Frust ist groß. Als Nachfolgerin unserer Bundesvorsitzenden Angela Merkel wurde mit Frau Kramp-Karrenbauer nicht gerade die Wunschkandidatin der Mitglieder in unserem Raum bestimmt, auf Landesebene werden durch die ungeliebte Koalition mit den Grünen christlich demokratische Kernpositionen aufgegeben. Auch in den grün besetzten Ressorts müssten sich doch aufgrund der bestehenden Mehrheitsverhältnisse Positionen der Union jedenfalls wieder erkennen lassen, anstatt diese vollständig aufzugeben. Stattdessen wird dem Koalitionspartner „freies Geleit“ gewährt, z.B. auch dann wenn dieser die Haushaltsdisziplin ignoriert. Die Menschen im ländlichen Raum fühlen sich insgesamt von der Union alleingelassen. Diese Stimmung gewinnt keine Wahlen.

Wir sind trotz aller Widrigkeiten bekennende CDU Mitglieder. Es kann aber keine Lösung unserer Probleme darstellen, die oben genannten moralisch unhaltbaren Mitglider in kommunalpolitische Ämter zu heben, oder sie dort zu dulden, die Menschen im ländlichen Raum alleine zu lassen, und durch öffentliche Aussagen Täter-und Opferrolle zu verdrehen. So laufen uns die Mitglieder weg und auch die Wähler. Der Prozess läuft bereits. Die gleichen Personen schieben zu ihrer Entschuldigung die Diskussion um eigentlich selbstverständlichen, satzungsgemäßen Umgang mit Sonderbeiträgen vor, um von eigenen Verfehlungen abzulenken. Der schlechte Kurs der letzten Jahre ist eng mit diesen Personen verknüpft.

Warum können wir nicht als gutes Beispiel vorangehen, Regeln und Gesetze einhalten und Menschen die dies nicht können aussortieren? Warum nicht auf diese Weise Glaubwürdigkeit zurückgewinnen? Wir betrachten die Entwicklungen in unserer großen Volkspartei mit Sorge und sind bereit an einem ECHTEN Neuanfang mitzuwirken. Umgekehrt sind wir nicht bereit, mit bestimmten Personen identifiziert und in einen Topf geworfen zu werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihre CDU Landsberg

FOTO: (C) Esther Stosch  / pixelio.de

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